Quellen zur Geschichte der Juden in Frankfurt und der Wetterau (1348-1390)

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Reichsstadt Frankfurt und Wetterau 2, Nr. 2039

1386 September 19, [Frankfurt a. M.]

Einträge im Frankfurter Schöffengerichtsbuch des Jahres 1386: (1)

fol. 51r:

[1.] Der Fischer (fisscher) Herte hat bekannt, dass er [den Fischer] Peter Fechir wegen eines halben Guldens bei einem Juden versetzt habe (daz he yn vor eynen halbin guldin virsast habe zu eyme juͦden).

fol. 51v:

[2.] Clas Kutz hat bekannt, dass er gegenüber [dem Juden] Seligmann von Gelnhausen in Betreff einer Schuld des Benders Fritz in Höhe von drei Gulden zuzüglich der Zinsen als Bürge fungiert (daz he yme burge sij fur Fritzen bender fur III guldin und den gesuch).

(1) Aus dem Nachlass von Hektor Ammann (Frankfurt, ISG, S 1 / 425), Exzerpt zum Schöffengerichtsbuch für das Jahr 1386, ergibt sich, dass die Einträge auf fol. 51r und 51v auf den 19. September 1386 datieren.

Überlieferung:

Frankfurt, ISG, Schöffengerichtsbuch 26, fol. 51r/v, Orig. (verloren), dt., Papier.

  • UB zur Geschichte der Juden in Frankfurt, S. 724.

Kommentar:

Zu den Frankfurter Schöffengerichtsbüchern vgl. FW01, Nr. 107.

(dsc.) / Letzte Bearbeitung: 06.04.2018

Zitierhinweis

Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich, hg. v. Alfred Haverkamp und Jörg R. Müller, Trier, Mainz 2016, FW02, Nr. 2039, URL: https://www.medieval-ashkenaz.org/FW02/FW-c1-00ux.html (Datum des Zugriffs)

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